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Geriatrisches Assessment

Bei dem Begriff des Geriatrischen Assessment (englisch: (to) assess – abwägen) handelt es sich um eine Beurteilung der Fähigkeit des jeweiligen Patienten, sein Leben in seiner persönlichen Umwelt führen zu können.

Neben der medizinischen Diagnostik bedarf es einer mehrdimensionalen Einschätzung jedes einzelnen Patienten unter Einbeziehung seiner psychischen Situation und den Gegebenheiten im Umfeld der Person.

Aufgrund der häufigen Multimorbidität der Patienten (das Leiden unter mehreren Krankheiten) ist es notwendig, sowohl die Wechselwirkungen der körperlichen Beeinträchtigungen, als auch die altersabhängigen Veränderungen der Patienten zu berücksichtigen.

Das Geriatrische Assessment erfolgt meist durch verschiedene medizinische Berufsgruppen, da die Beurteilung nicht nur von Ärzten, sondern auch von Pflegepersonal erstellt wird. Es werden dann sowohl medizinische und pflegerische Ziele verfasst, als auch soziale Interventionen geplant, sodass eine ganzheitliche Therapie und Nachbetreuung erfolgen kann.

Das geriatrische Assessment dient vor allem dazu:

  • Die Menschen zu erkennen, die besonders unter alterstypischen Erkrankungen leiden. Beispiele hierfür sind die Demenz, der Altershypertonus (Bluthochdruck im Alter) und der Diabetes mellitus Typ 2 ("Altersdiabetes").
  • Die Menschen zu erkennen, die einer besonderen geriatrischen Behandlung bedürfen.

Der Nutzen für den Patienten:

Das Geriatrischen Assessments bedeutet für den Patienten eine qualitativ hochwertige und vor allem gleichbleibende Behandlung, mit deren Hilfe eine Therapie erfolgen kann, die auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt ist und die verschiedenen Aspekte der Persönlichkeit mit einbezieht.

Eine anschließende Therapie hat das Ziel, Ihre Selbständigkeit und Selbstbestimmung zu fördern und bis ins hohe Alter zu erhalten.